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Cottbus ist das urbane Zentrum der zweisprachigen Lausitz (deutsch/sorbisch). Die künftige Seestadt ist umringt von reizvoller Natur und einzigartigen Kulturlandschaften wie Spreewald und Seenland. Eine starke soziale und kulturelle Infrastruktur und die Nähe zu Berlin und Dresden, ein naturnahes Leben und Großstadtflair.

 

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„Alle kommen Sie nach Hause, wie bei den Lachsen“

Name: Franziska Benack

Geburtsjahr, -ort: 1986 | Frankfurt (Oder)

Berufliches Zuhause: Co-Schauspieldirektorin und geschäftsführende Dramaturgin des Schauspiels am Staatstheater Cottbus

Hobbies: Lesen, Zeit an der Spree verbringen

Status: Zugezogene

Wir treffen Franziska Benack für unser Interview in der Theaterkantine. Schon in ihrer Kindheit hat sie in ähnlichen Orten sehr viel Zeit verbracht. Ein Engagement im Theater geht nicht nine to five, fünf Tage in der Woche. Ihr wurde die nötige Leidenschaft für das Arbeiten und Leben im Theater in die Wiege gelegt. Im Cottbuser Staatstheater engagiert sich die 38-Jährige bereits im vierten Jahr für die Dramaturgie im Schauspiel. Die studierte Theaterwissenschaftlerin leitet diese Sparte seit der Spielzeit 2022/23 im furiosen Trio mit den beiden Kollegen Armin Petras und Philipp Rosendahl. Welche Früchte dieses Zusammenspiel trägt, dürfte Cottbuser Theaterfans auch in der kommenden Spielzeit wieder erfreuen. Wir sprechen mit Franziska Benack über ihre lokalen Wurzeln, die Herangehensweise bei der Spielplanung und warum Probleme einer Stadt und deren Menschen dabei befruchtend sind. Natürlich verrät sie auch wieder ihren Lieblingsort in der Boomtown – diesmal noch ein echter Geheimtipp.

Welche Stationen haben dich nach Cottbus und ans Staatstheater geführt?

Meine Kindheit verbrachte ich oft in den Ferien in Cottbus, weil meine Großeltern, Cousinen und Cousins alle hier lebten. Eigentlich meine ganze Familie war in Cottbus, nur wir nicht. Daher kannte ich Cottbus – zumindest aus der Perspektive eines Kindes – schon recht gut. Vor allem Tierpark und Branitzer Park, nur das Theater war eher kein Ort meiner Cottbuser Kindheitserinnerungen. Geboren bin ich in Frankfurt an der Oder, den größten Teil meiner Kindheit verbrachte ich in Chemnitz.  In Mainz lebten wir bis zu meinem Abitur, dann war ich ein Jahr in Frankfurt am Main. Zum Studium ging ich nach Leipzig. Anschließend hatte ich Jobs in Stuttgart, Bremen, Berlin und seit 2020 bin ich in Cottbus.

Wann hast du die Entscheidung getroffen, am Theater arbeiten zu wollen?

Tatsächlich schon sehr früh. Ich komme aus einer Theaterfamilie. Meine Mutter war Dramaturgin, mein Vater Bühnenmeister. Anders als mein acht Jahre älterer Bruder war ich schon immer fasziniert von dieser besonderen Welt. Theater geht ja von 8 bis 22 Uhr. Meine Eltern haben viel gearbeitet und uns natürlich immer mitgenommen. Ich durfte in der Requisite mitbasteln oder habe in der Kantine rumgehangen. Als ich später dann allerdings meinen Eltern mitteilte, dass ich Theaterwissenschaften studieren wollte, fragten sie beide, ob ich nichts aus ihren Fehlern gelernt hätte. Sie fanden es erstmal gar nicht toll. Das Studium an sich hat mich eher nicht so abgeholt, daher habe ich bereits ab dem 2. Semester im Leipziger Centraltheater gearbeitet. Ich fand Theater machen einfach sehr viel spannender als Theater lesen. Noch dazu waren wir der erste Bachelor-Jahrgang, da knirschte es noch hier und da.

Hattest du auf dem Wunschzettel, am Cottbuser Staatstheater zu arbeiten?

Das war eher ein sehr glücklicher Zufall, fühlte sich aber wie nach Hause kommen an. Mein Cousin, der Angler ist, meinte das sei wie bei den Lachsen, alle kommen sie nach Hause. Ich finde Cottbus ist eine wahnsinnig lebenswerte Stadt, auf vielen Ebenen. Es gibt natürlich auch viele Herausforderungen. Die sind aber ganz wichtige Inspiration für uns Theaterschaffende.

Wie gehst du konkret mit aktuellen Themen in deiner Arbeit um?

Man setzt immer bei aktuellen Themen und Sichtweisen an. Ich höre der Stadt zu, besonders den Stimmen, die zu leise sind. Dann fragt man sich, können sie auf der Bühne verstärkt werden. In meinem Blickfeld stehen die Erzählungen der Cottbuser*innen über die Welt oder sich selbst. Ein ganz großer Schwerpunkt ist beispielsweise der Strukturwandel, den wir erst in der letzten Spielzeit erfolgreich auf die Bühne projiziert haben. Aus solchen Narrativen eine Identität zu entwickeln, sehe ich als unsere Aufgabe.

Erzähl‘ bitte mehr über die Teamarbeit am Staatstheater!

Wir sind eine Dreier-Leitung und treffen alle Entscheidungen zusammen. So unterschiedlich, wie wir als Menschen sind, so verschieden sind auch unsere Perspektiven auf die Stadt. Bei der Erarbeitung eines Spielplans, werfen wir alle unsere Themen, Probleme und Lieben in einen Topf. Daraus stricken wir dann einen Spielplan. Es entstehen immer vier große und vier kleine Premieren pro Spielzeit. Ähnliche Vorgaben haben die anderen Sparten. Dabei wählen wir stets auch ein Stück, das auf dem Lehrplan steht. Die Mischung sollte einfach passen. Pro Spielzeit planen wir gerne auch einen Klassiker und ein besonders musikalisches Stück. Die Handschrift einzelner Stücke darf so divers wie möglich ausfallen, einfach um viel auszuprobieren und herauszufinden, was dem Publikum gefällt.

Welche besonderen Erfahrungen habt ihr über das Cottbuser Publikum gesammelt?

Ich mag an den Cottbuser*innen sehr, dass sie gerne und oft eine Meinung haben und diese auch kundtun. In Cottbus „gehört“ das Theater den Bürger*innen, es ist ja eben auch ein STADTtheater. Es fällt hier sehr viel leichter als andernorts sowohl die positive, als auch die negative Kritik abzufassen und das ist ja eine sehr wichtige Feedbackschleife um das Theater immer wieder anzupassen, neu zu probieren und weiter zu kommen. Es geht beim Kunst machen nicht darum es allen recht zu machen, aber Gesprächsanlässe zu schaffen und da ist es sehr wertvoll ein Gegenüber zu haben, das mit uns kommuniziert. Als besondere, Cottbus-spezifische Erfahrungen würde ich noch nennen: Dass Nacktheit das Publikum überraschend provoziert und wütend macht und dass ich immer wieder auf die Musikalität des Schauspielensembles angesprochen werde und sich unser Publikum NOCH mehr Musik im Schauspiel wünscht.

Neben der Direktheit der Menschen hier, welchen Ort in der Stadt kannst du neuen Cottbuser*innen empfehlen? Wo bist du am liebsten?

Ich mag alles südlich der Spreewehrmühle, natürlich das Theater und das „Rosa“ – ein noch junges Lokal an der Bahnhofsstraße. Dort gibt es u.a. Public Viewing, Filmabende und Volksküche, einfach toll!

Wir bedanken uns für das Gespräch. Das Interview führte Solveig Schaal.

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Unser Tipp:

Nach Jahrzehnten im Branitzer Park, findet das Eröffnungswochenende des Staatstheaters seit 2022 in der Kammerbühne sowie vor und im Großen Haus statt. Am letzten August-Wochenende beschließt das Theater auch dieses Jahr wieder offiziell seine Sommerpause. Highlights am Samstag, 31. August: Ponyreiten, Amateur-Streich-Orchester und das Pilotprojekt „Conduct us“. Highlights aus der kommenden Spielzeit 24/25 stellen wir dir am morgigen Donnerstag in einem kleinen Ausblick vor.

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